Assoziative Bildsprache

Abstrakte Themen souverän visualisieren; assoziativ denken und schneiden lernen – für Videomacher (Dokumentarfilm, Fernsehen, Werbung, Online), Editors, Mediengestalter*innen, Kamerafrauen und -männer.

 

Das Thema:

Wenn es in Video-Medien Bildstrecken zu abstrakten Themen aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft braucht, versagt die klassische Szene/Sequenz kläglich. Bei zu vielen Bild-Textscheren wird das, was der oder die Autor*in dazu sagen will, obsolet, weil unser Gehirn es nicht mehr verarbeiten kann. Hier hilft die assoziative Bildsprache, die mit reichhaltigen Visualisierungsmethoden anregende Bildstrecken schafft, welche dem Hirn des Betrachters trotzdem genügend Freiraum lassen, den Sinn des Textes zu verstehen. Sie hilft auch wenn es gilt, nachgestellte Szenen (z.B. aus Nacherzählungen von dramatischen Erlebnissen) zu visualisieren.

 

Details:

Der Workshop "Assoziative Bildsprache" dauert 2 bis 5 Tage und ist für Gruppen bis zu zehn Personen geeignet. Es sollten Möglichkeiten zum digitalen Schnitt vorhanden sein und idealerweise auch unkomplizierte Drehmöglichkeiten (Smartphones reichen). Interdisziplinäre Workshops (Kameraleute, Journalist*innen, Producer*innen, Editors/Cutter*innen) sind ideal.

 

Sie können die Anwendungsgebiete dieser «anderen» Bildsprache kennenlernen (Erklärstücke, abstrakte Themen, Webvideo, Trailer, Essays, nachgestellte Szenen, Tabu-Themen, Spielfilm). Sie werden vor allem andere Schnitttechniken lernen (auch unter Anwendung der Effekte-Kiste). Damit wir die «Bilder hinter den Augen» finden und umsetzen können, tauchen wir in die Welt der kreativen Hirntätigkeit ab, stoßen ihre Synapsen außerhalb der «Denkautobahnen» an und erfahren einiges darüber, wie assoziative Techniken funktionieren und warum wir "anders" denken können und müssen, um auf bessere Bildideen zu kommen. Und dabei erst noch kreativer werden.

 

Warum ich das mache:

Seit ich in bewegten Bildern zu denken gelernt habe, habe ich stets auch den anderen,  neuen Weg gesucht, Dinge dazustellen. Bilder, die sich in den Köpfen, im Traum, in der Kunst und in der Vorstellung abspielen, versuchte ich umsetzen. Das Thema "assoziative Bildsprache" begleitet mich demzufolge seit mehr als dreißig Jahren sowohl in der Umsetzung als auch in der Theorie.

 

News: 2020 erscheint das Sachbuch "Assoziative Bildsprache", das ich gemeinsam mit Regisseurin Barbara Weibel schreibe.

"Damit wir die «Bilder hinter den Augen» finden und umsetzen können, tauchen wir in die Welt der kreativen Hirntätigkeit ab."

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